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Watergate Bay: Das britische Surfer-Paradies

Watergate Bay, Cornwall: Das britische Surfer-Paradies

Bei Ebbe ist der Strand drei Kilometer breit. Möwen ziehen ihre Kreise zwischen den hohen Felsen, die die Watergate Bay an der Nordküste Cornwalls begrenzen.
Knapp fünf Kilometer sind es bis Newquay, die atlantischen Wellen brechen deshalb über eine lange Strecke gleichmäßig und sind besonders für Anfänger geeignet. Hier treffen sich Surfer allen Alters, vom Anfängerniveau bis zum fortgeschrittenen Level. Hier steigen Wellenreiter mit jahrzehnterlanger Erfahrung auf die Bretter, genießen das Wetter, aber auch den familiären Charakter des Strandes. Er ist einer von mehreren in Cornwall, die zum Surfen einladen und die von der RNLI (Royal Nation Lifeboat Insitution) überwacht werden.

Familien und Individualisten

Die Watergate Bay aber ist weit gestreckt und lädt Surfer, Familien und Hunde zum Strandleben ein – zumindest wenn neben den Wellen auch die Sonne mitspielt, was in Cornwall nicht immer der Fall ist. Vor dem Strand, nicht weit entfernt vom bekannten Fistral Beach in Newquay, stehen nicht nur teure SUVs, sondern auch alte umgebaute Wohnmobile, die es schon zu Zeiten der Beach Boys gegeben haben mag. Wer das ausserhalb des Sommers kalte Wasser nicht scheut und die vergleichsweise kurze Anreise aus Deutschland schätzt, findet in Watergate Bay gute Bedingungen, um wagemutig auf Wellen zu reiten und sein Geschick im Umgang mit Brett und Wasser zu üben.

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Watergate Bay 2018: Phoenix, 18
Phoenix, 18

Phoenix, 18: “Ich komme ein, zwei Mal im Jahr aus den östlichen Midlands aus der Nähe Birminghams für ein paar Tage hierher um zu surfen. Hier sind gute Wellen und die Restaurants und das Hotel am Ufer sind ebenfalls prima.”

 

 

 

Watergate Bay 2018: Bernd, 52
Bernd, 52

Bernd, 52: “Wir sind hierher über Manchester und Liverpool angereist und dachten uns, hier können wir einen Zwischenstopp einlegen. Der Zufall führte uns zur Watergate Bay. Natürlich ist es anders auf Hawaii zu surfen, die Insel ist nunmal ein Traum. Aber die Anreise ist schwierig und teuer. Wellenreiten kann man in Spanien, Portugal aber eben auch in England vermutlich genauso gut.”

 

Watergate Bay 2018: Nora, 32
Nora, 32

Nora, 32: “Ich komme erst das dritte Mal hierher in den Ferien. Ich liebe das Wasser und es gibt nette Bars, in denen man zwischendurch einkehren kann. Unter anderem betreibt dort Jamie Oliver das Restaurant ‘Fifteen’.”

 

 

 

Watergate Bay Surfing: Darryl, 50
Darryl ,50

Darryl, 50: “Der Strand ist wunderschön und heute auch das Wetter. Seit elf Jahren fahre ich bereits zur Watergate Bay und genieße den Küstenstreifen.”

 

 

 

 

Das Thema Surfen ist allgegenwärtig an Cornwalls Atlantikküste. Wenn man möchte, kann man den Hauch der Pop-Kultur aus den 60er Jahren hier erspüren. Der Ritt auf den Wellen, frei, ungebunden und die gesellschaftlichen Regeln in Frage stellend.

Selbstbestimmung auf dem Wasser

Viele mittlerweile ergraute Wellenreiter schwingen sich noch immer auf das Brett, um der Herausforderung standzuhalten und das Wasser zu bezwingen. Vielleicht ist für einige mit Surfen auch die Erinnerung an die Jugend verbunden. Surfen scheint jedoch eine in die breite Bevölkerung aufgenommene Tradition zu sein. Und vielleicht verbinden damit einige auch eine innere Haltung. Elegant anzusehen sind die Wellenreiter allemal.

 

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